Knipsen oder fotografieren - die Kunst der schönen Bilder

Fotografieren an sich ist ja eine feine Sache. Es ist nur so, dass ich dabei total faul bin. Ich will keine Belichtungszeit einstellen, keine Blende wählen oder gar die Bilder hinter her noch großartig bearbeiten. Ich bin der reinste Knipser. Drauf halten, auslösen und sich über das Bild freuen. Zugegeben die Ausschussware ist so schon recht groß, aber in Zeiten digitaler Fotografie auch dies nicht wirklich ein Problem.
Aus diesem Grund bin ich auch ein großer Freund diverser Fotoapps auf dem Handy. Gerne probiere ich mich hier durch. Da die überwiegende Anzahl in der Grundversion kostenlos ist, geht das auch recht einfach. Dabei kommen zuweilen auch recht nette Bilder raus. Bleibt dann nur die Frage: ist das dann noch Fotokunst oder bloß fiese Knipserei? Wann fängt ein Bild an wirklich gut zu sein und wann ist es nur eines von vielen? 

Manche Bilder mag ich gerne, weil sie mich an einen schönen Moment erinnern. Für andere sind diese Bilder dann eher Durchschnitt. Aber es gibt auch ein paar Bilder, die ich richtig gut gelungen finde. Weil ich einfach zur rechten Zeit am rechten Ort war und Glück mit dem Motiv hatte und dass obwohl ich einfach nur knipse. 


Dann gibt es noch Bilder, die dank eines netten Filters, einer App oder sonstigen Hilfsmitteln ganz nett oder interessant geworden sind. Hier ist der künstlerische Aspekt dann wohl eher beschränkt. Aber auch solche Bilder haben ihre Daseinsberechtigung.

Bleibt natürlich die Frage: wären meine Bilder besser, wenn ich mehr Mühe, Zeit und Aufwand investieren würde. Mit Sicherheit. Aber dann würde es mir wahrscheinlich nur halb so viel Spaß machen. Ich suche gerne nette Motive, bin gerne draußen unterwegs, aber daheim am Rechner Bilder bearbeiten? Eher weniger.


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